Donnerstag, 22. September 2022

GOZO: VON TUK-TUKS, TEMPELN UND TAUCHERN

Hallo ihr Lieben,

mit der Fähre von Malta ging es in knapp dreißig Minuten heute auf die Nachbarinsel Gozo. Ich habe es mir auf dem Sonnendeck gemütlich gemacht, doch die Sonne trug ich nur im Herzen. Es regnete nicht, es goss in Strömen, selbst die Tuk-Tuks mussten – genauso wie Asia und Krzysiek – einen Poncho anziehen. Auf einer Treppe habe ich mal für euch in einem Kurzvideo festgehalten, wie wir mit den Wassermassen zurechtgekommen sind:). Dann besichtigten wir das erste freistehende Monument der Welt, den Ggantija Tempel (UNESCO Weltkulturerbe), der noch vor den Pyramiden und Stonehenge um 3500 v. Chr. entstand. Erstaunlich, aber schon damals wurden die Steine mithilfe von Baumstämmen transportiert, auch die Hebelwirkung war bekannt!

Bevor wir uns die Zitadelle von außen angeschaut haben, konnten wir gozitanische Köstlichkeiten wie Feigenlikör und Thymianhonig probieren. Die Zitadelle blieb während der türkischen Belagerung verschont, jedoch wurden fast alle Gozitaner entführt und versklavt. Im 17 Jh. diente sie als Zufluchtsort für die übrig gebliebenen Einheimischen gegen die Piraten. Mich begeisterte jedoch das Innere der Basilika des St. Georg, die mich mit ihren gedrehten Säulen an den Petersdom in Rom erinnerte und ich meinen persönblichen Schutzengel kennenlernen durfte:).

In der Bucht von Xiendi haben wir tolle Höhlen per Boot erkundet, bei dem Regen waren das azurblaue Wasser und die rosa Korallen nur zum Teil erkennbar. Die Taucher hatten sogar bei Regen ihre Freude, denn Gozo ist wohl der Hotspot Nr. 1 für Taucher in Europa. Ihre Einladung zum Kaffee habe ich nicht ausgeschlagen!

 

















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