Hallo ihr Lieben
heute ist Feiertag auf Malta, der Unabhängigkeitstag (seit 21.September 1964) wird mit den Familien gefeiert. Für uns Touristen brachte es den Vorteil mit sich, dass es keine Staus gab und wir recht gut im Straßenverkehrt auf der dicht besiedelsten Insel des Mittelmeeres durchgekommen sind. Denn hier gibt es tatsächlich mehr Autos als Einwohner und jede Menge Baustellen. So hatten wir heute die Illusion einer Inselidylle:).
Auf dem Programm standen die zwei von fünf Halbinseln sowie die zwei Häfen. Auch die Kreuzfahrtschiffe legen hier wieder an, doch längst nicht mehr 365 pro Jahr wie vor der Pandemie. Trotzdem musste ich daran denken, dass mein Bruder und meine Schwägerin einst auf einem solchen unter maltesischer Flagge geheiratet hatten. Für sie habe ich das schöne Hafenpanorama fotografiert.
Wir waren heute mit Gondeln unterwegs, da die Senglea-Isla das Venedig von Malta genannt wird. Weiter ging es durch das zauberhafte Viertel Victoriosa-Birgu, in dem die Johanniter 1565 den Angriff der Türken erfolgreich verteidigt hatten. In den kleinen verwinkelten Gässchen rund um die Sankt Laurentius Kirche habe ich hauptsächlich die verschiedenen Türen, Türknaufe, Embleme und Briefkästen fotografiert. Daran konnte ich mich wirklich nicht satt sehen und ich kann jetzt den jährlichen Wettbewerb um die schönste Tür auf Malta wirklich gut nachvollziehen. Die mit den Holzintarsien stammt übrigens von dem österreichischen Künstler Clemens Hasengschwandtner, der 1997 auf die Insel gekommen war und hier eine Weinbar, ein Hostel und eine Galerie betrieben hatte. Letztes Jahr ist der Lokalprominente ganz überraschend im Alter von 49 Jahren gestorben. Ich bin sehr überrascht, welche kulturellen Schätze Malta aus allen Epochen birgt und um diese kennenzulernen, bin ich auch hierher gekommen. Für einen Strandurlaub ist die Insel allerdings mit gerade mal drei Sandstränden nicht zu empfehlen. So nun wisst ihr Bescheid:).
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